Stiftungsprogramm

 

 

Die Clotten-Stiftung wird in einem zweijährigen Turnus zwei Stiftungspreise erstmals ab 2015 vergeben:

 

Ziele des Stiftungspreises

Zweck der Stiftung und Wille der Stifterin Dr. Annemarie Clotten ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege durch Forschung und Entwicklung von Heilungsmitteln bzw. Heilungsmethoden für krebskranke Kinder sowie deren physische bzw. psychische Betreuung einschließlich der Verbreitung solcher Forschungsergebnisse. Die Preise können national und international vergeben werden.

 

1. Clotten-Preis für Krebserkrankungen im Kindesalter

Dieser Preis wird vergeben für überragende Beiträge zur Behandlung oder Betreuung von Kindern mit Krebserkrankungen. Im Vordergrund steht die Würdigung einer mehr- bis langjährigen hochkarätigen Forschung mit internationaler Anerkennung, die Umsetzung von innovativen Therapiekonzepten und/oder der nachweislichen Verbesserung der psychosozialen Situation von krebskranken Kindern. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, nicht teilbar und zur persönlichen Verwendung bestimmt.

 

2. Clotten-Nachwuchspreis

Dieser Preis wird an Nachwuchswissenschaftlerinnen oder Nachwuchswissenschaftler vergeben, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Preis wird vergeben an talentierte Nachwuchswissenschaftler-innen oder Nachwuchswissenschaftler, deren Potential an hochkarätigen Publikationen zum Thema „Krebs im Kindesalter“ erkennbar ist. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, nicht teilbar und zur persönlichen Verwendung bestimmt.

 

3. Auswahl der Preisträger und Auswahlverfahren  

Ein Beirat, vom Kuratorium eingesetzt,
Prof. Dr. Thomas Boehm (Direktor der Abteilung für Immunbiologie und Epigenetik am Max-Planck-Institut Freiburg),
Prof. Dr. Charlotte Niemeyer (Ärztliche Direktorin der Klinik IV Pädiatrische Onkologie und Hämatologie am Universitätsklinikum Freiburg) und 
Prof. Dr. Christoph Klein (Direktor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Kinderklinik und Kinderpoliklinik, Kinder-Hämatologie und -Onkologie der Ludwig Maximilian Universität München)
empfiehlt dem Stiftungskuratorium potentielle Preisträger.


Die Mitglieder des Beirats entscheiden unabhängig. Das Kuratorium hat ein Vetorecht. In Ausnahmefällen können unabhängige Gutachten vom Beirat oder Kuratorium eingeholt werden.
In gemeinsamer Sitzung des Beirats, Vorstands und Kuratoriums wird aus den vorgeschlagenen Kandidaten der Preisträger für den Clotten-Preis und den Clotten-Nachwuchspreis gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende des Kuratoriums.

 

4. Preisvergabe

Die Vergaben des Hauptpreises und des Nachwuchspreises werden öffentlich bekannt gemacht und erfolgen in feierlichem Rahmen.

 

5. Laufende Projekte und zukünftige Förderorientierung:

 

1. Die laufenden Projekte sind mit Ende 2012 abgeschlossen. Spätere Anträge waren nicht erfolgsversprechend. Ein neues Kapitel ist nicht mehr eröffnet worden.

 

2. Der Stifterwille gibt Spielraum, über die reine wissenschaftliche Forschung hinaus auch weitere Projekte anzugehen, die thematisch und personell zu der vom Stifterwillen geprägten Vorgabe passen und das Spektrum über die bisherige auf die molekulare Medizinforschung konzentrierte Förderung ausweiten.

 

3. Neben der vorrangigen Verfolgung des Preisprojektes sind Einzelförderungen auf dem Gebiet klinischer Forschung, klinischer Einrichtungen, pädiatrische palliative Medizin, Transplantationen in der Kinderklinik und in die Versorgungsforschung möglich.

 

 

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